Spruch östlicher Weisheit
April 24th, 2010
Östliche Weisheit aus dem Buch “Shanghai Dinner” von Nury Vittachy.
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testprojekt generationenverständigung
April 24th, 2010
Östliche Weisheit aus dem Buch “Shanghai Dinner” von Nury Vittachy.
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März 29th, 2010
An Ellens Geburtstag haben wir ein verlängertes Wochenende in Rom eingelegt. Rom ist …
… die ewige Stadt
… die Stadt der Brunnen
… die Stadt der Kirchen
… die Stadt der antiken Kultur
… die Stadt der Fiat 500
… und noch so vieles mehr!
Unser erster Tag begann mit einem Besuch der Galleria Borghese im Parque Borghese, einem riesigen Grünareal mitten in der Stadt, gespickt mit Villen, Museen, dem Zoo …
Direkt bei der Villa Borghese bewachen diese beiden Drachen Aus- und Eingang.
Im ganzen Park findet man sehr alten Baumbestand, vorzugsweise riesige Pinien.
Es gibt wunderbare Brunnen wie diesen, oft an lauschigen Orten, die wie gemacht für Liebespaare scheinen.
Nach dem Vormittag im Park stürzten wir uns ins Leben. Wir begannen an der Piaza di Populo, dem Platz des Volkes, bekannt durch den großen Obelisken in der Mitte. Eindrucksvoll auch wegen seiner Geschäftigkeit und den vielen abgestellten Vespas.
Hier noch einmal der Obelisk in größer.
Schlendert man weiter, kommt man beinahe unweigerlich an die Piazza Spagna mit der spanischen Treppe, die nie ohne eine größere Menschenmenge anzutreffen ist.
Nach einem kleinen Imbiß bewegten wir uns Richtung Herberge, als es schon Abend zu werden begann. Diese Abendstimmung ist in der Via Sardegna entstanden.
Auf meinen speziellen Wunsch besuchten wir am nächsten Tag das Forum Romanum. Es ähnelt zwar eher einem Trümmerhaufen, aber wenn man sich vorstellt, dass auf diesem vergleichsweise kleinen Raum das Machtzentrum des riesigen Römischen Imperiums lag, betrachtet man es doch mit anderen Augen – oder man schließt sie hin und wieder und versucht, sich das Ganze intakt vorzustellen. Auf dem Bild oben sieht man übrigens den Triumphbogen, durch den die siegreichen Cäsaren gefahren sind.
Die Reste eines Tempels …
… ein kurioser Ausblick aus dem Forum auf gegenüberliegende Kirchtürme …
… und natürlich das Colosseum
Diese Kuriosität befindet sich nahe dem jüdischen Viertel am Tiber. Oben sieht man ganz normale Römische Stadthäuser. Als man versucht hatte, darunter tiefer zu graben, stieß man auf eine Reihe Säulen. Und als man weiter grub, auf noch eine Reihe. Seit Jahren ist dieses Gebiet ein Tummelplatz der Archäologen. Rechts sieht man auch noch Reste eines Tempels.
Zum Schluß noch eine Impression aus dem Jüdischen Viertel. Dieses Arrangement stand vor einem typischen Restaurant. Eine der Spezialitäten sind Artischocken in allen möglichen Variationen.
Leider war unser Urlaub viel zu kurz. Aber er hat gereicht, um sich “eine Nase Rom” zu holen. Wir haben uns diesmal oft einfach treiben lassen, sind durch die Straßen und Gassen gegangen, haben die Stadt mit allen Sinnen aufgenommen.
Und ich kann euch zwei Sachen sagen:
- Erstens: Rom ist eine Reise wert (oder auch mehrere).
- Zweitens: Wir werden sicher wieder kommen.
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April 6th, 2009
lieber victor!
die allerbesten glückwünsche zu deinem 18. geburtstag.
jeder wird es ahnen: dieses zarte wesen, das man hier sieht, ist das werte geburtstagskindl. ich weiss es nicht genau, aber das geschätzte alter ist sechs oder sieben jahre. so schnell vergeht die zeit. diese aufnahme wurde übrigens im fichtelgebirge aufgenommen, und zwar in der nähe der sogenannten “schüssel” am waldstein.
kaum dreht man sich ein paar mal um, ist aus dem “süßen kleinen bengel” ein junger mann geworden, der bald sein abitur macht, auto fährt, anfängt, sein leben zu planen und auf seinen papa schon rein körperlich herabblicken kann.
WAHNSINN!
ich freue mich und bin gespannt, was in den nächsten jahren kommen wird. das leben ist immer spannend, aber gerade die zeit nach der volljährigkeit ist eine ganz besondere, denn da werden die weichen des lebens gestellt. es ist eine zeit der orientierung und des ausprobierens. ich glaube, es ist die zeit, die einen menschen mehr prägt, als jede andere.
für diese zeit wünsche ich dir, meinem “großen”, nur das allerbeste. mögest du deinen weg fürs leben finden.
und eine sache sollst du wissen: wann immer du einen rat, eine anlaufstelle, oder was auch immer brauchst, kannst du dich auf mich verlassen. ich werde immer ein offenes ohr für dich haben, ich werde dir immer eine anlaufstelle sein, egal, welcher art deine fragen oder probleme auch sein mögen.
was könnte ein vater seinem sohn in einem solchen moment mehr sagen.
bleibt nur zu sagen: ich freue mich darauf, deinen geburtstag gebührend mit dir nachzufeiern.
eins kann ich mir nicht verkneifen: das foto von victor als “kleinem pimpfi” ist aus einem foto herausgeholt, auf dem auch kilian mit drauf ist. und dieses foto möchte ich gerne komplett zeigen – süss, gell?
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März 15th, 2009
Ich möcht jetzt hier auch mal was Musikalisches beisteuern.
Und zwar die Band “Orishas”, die seit dem Jahr 2000 ihre leider nicht ganz so großen Kreise in der öffentlichen Musikszene dreht. Die Art der Musik kombiniert den altbekannten Kuba-Kult-Sound á la Buena Vista Social Club mit der dominierenden Musikrichtung der heutigen Jugend, dem Hip Hop / Rap.
Was ich ganz passend finde, ist die Bezeichnung des “Buena Vista Youngster Clubs”, da die Art Musik wirklich stark an die der Großmeister anlehnt. Selbst der Hit “Chan Chan” wurde (meiner Meinung nach sehr gelungen) gecovert.
So genug geredet, hier jetzt erstmal ein Link zur Homepage dieser wirklich genialen Band:
Wer sich für Alben interessiert bitte melden, ich habe mir bereits alles Erschienene angeeignet, da ich wirklich ein totaler Fan dieser Crossover – Musikrichtung geworden bin =)
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Februar 15th, 2009
habe ich durch zufall entdeckt – und ich bin total begeistert.
ein unglaublich guter, abwechslungsreicher musiker, der 1970 in tel aviv geboren wurde. er gehört jetzt schon zu den besten bassisten auf der ganzen welt. und, was das beste ist, er hält sich nicht an kategorien musikalischen denkens. er spielt mit vielen unterschiedlichen musikern, unterschiedliche stile, klassisch, jazz, weltmusik …
man muss es sich einfach anhören – hier geht’s direkt zu avishai cohen.
Kategorien: musik | Schlagwörter:avishai cohen, jazz, musik, worldmusic | 1 Kommentar
Februar 8th, 2009
am liebsten würde ich dir ein richtiges feuerwerk zu deinem sechzehnten gönnen. aber da das etwas schwierig ist und in deutschland ohne große genehmigungsverfahren nicht durchführbar wäre, soll mal dieses foto von einem wirklich schönen feuerwerk genügen. träum einfach ein wenig davon ….
ich habe in unseren fotos gekramt und folgende aufnahmen gefunden, die wir an deinem elften geburtstag aufgenommen haben. damals warst du mit auf der ernst-rieger-hütte zum skifahren. und natürlich gab es am geburtstagsmorgen ein paar kerzen zum ausblasen.
damals waren karin und konni mit auf der hütte. vielleicht erinnerst du dich.
auf alle fälle wünschen wir alle dir
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Februar 4th, 2009
Der italienische Fußballtrainer Giovanni Trapattoni sagte in einer Pressekonferenz am 10. März 1998 über seine Spieler vom FC Bayern München:
„Ich habe auch andere Mannschaften gesehen in Europa nach diese Mittwoch. Ich habe gesehen auch zwei Tage die Training. Ein Trainer ist nicht ein Idiot! Ein Trainer sehen, was passieren in Platz. In diese Spiel es waren zwei, drei oder vier Spieler, die waren schwach wie eine Flasche leer!“
Dieser Gefühlsausbruch machte Trapattoni in Deutschland äußerst beliebt und Zitate aus dieser Rede wurden zu geflügelten Worten. Die dreiminütige Eruption vor laufenden Kameras geriet zum Running Gag der Nachrichtensendungen.
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Februar 2nd, 2009
hier spricht der kleine rousseau. mir fehlen meine trainer ganz schön. ich krieg zwar meine tage ganz ordentlich rum, aber irgendwie fehlt mir was …
da waren um die weihnachtszeit junge männer da, die mich so richtig rangenommen haben. bis mir die zunge aus dem hals hing.
sie haben mich mit dem geschenkbändel einer pralinenschachte, meinem lieblingsspielzeug, ganz schön auf trab gehalten.
das war überhaupt das tollste, was mir jemals passiert ist.
kommt ihr mal wieder? bitte?
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Februar 1st, 2009
dieses foto erinnert mich in seiner filigranen feinheit an ein gedicht. (aufgenommen im naturpark sao paulo, brasilien)
Viele Menschen verbinden mit Lyrik unangenehme Erfahrungen, wie zum Beispiel lästige Gedichte auswendig lernen, was einem in Schulzeiten das Leben schwer gemacht hat.
Für mich bedeutet Lyrik eine Bereicherung des Lebens und der Fantasie. Ich möchte einige meiner Lieblingslyriker hier vorstellen:
Ein ganz großer dieser Zunft ist Joachim Ringelnatz. Ihm gelang es auf unbeschreibliche Weise “Sense” und “Nonsense” zu verbinden. Hier einige Beispiele seiner Dichtkunst:
Ein männlicher Briefmark erlebte
Was schönes, bevor er klebte.
Er war von einer Prinzessin beleckt.
Dabei die Liebe in ihm erweckt.Er wollte sie wieder küssen,
Da hat er verreisen müssen.
So lebte er sich vergebens.
Das ist die Tragik des Lebens!
und noch’n gedicht:
Ernster Rat an Kinder
Wo man hobelt, fallen Späne.
Leichen schwimmen in der Seine.
An dem Unterleib der Kähne
Sammelt sich ein zäher Dreck.An die Strähnen von den Mähnen
Von den Löwen und Hyänen
Klammert sich viel Ungeziefer.
Im Gefieder von den Hähnen
Nisten Läuse; auch bei Schwänen.
(Menschen gar nicht zu erwähnen,
Denn bei ihnen geht’s viel tiefer.)Nicht umsonst gibt’s Quarantäne.
Allen graust es, wenn ich gähne.
Ewige rein bleibt nur die Träne
Und das Wasser der Fontäne.Kinder, putzt euch eure Zähne!!
und ein letztes an dieser stelle:
Herbst im Fluss
Der Strom trug das ins Wasser gestreute
Laub der Bäume fort. -
Ich dachte an alte Leute,
Die auswandern ohne ein Klagewort.Die Blätter treiben und trudeln,
Gewendet von Winden und Strudeln
Gefügig, und sinken dann still. – -Wie jeder, der Großes Erlebte,
Als er an Größerem bebte,
Schließlich tief ausruhen will.
wenn jemand auch lyrik mag – und wenn er seine lieblingsgedichte auch weitergeben mag, würde ich mich freuen, wenn er das hier machen würde.
wie gesagt: meine fortsetzung wird folgen.
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Januar 18th, 2009
Dieses Buch wurde bereits 2003 herausgegeben. Das erstaunliche daran ist, dass es die Thematik, der Finanzkrise, die wir seit letztem Jahr erleben, erstaunlich genau analysiert. Die Idee, auf die das Buch aufbaut, ist genial – zwar eine Gedankenspielerei, aber eine verblüffende.
Im 16. Jahrhundert legt ein Kaufmann in Florenz eine Summe von umgerechnet 10.000 $ an und beauftragt eine Rechtsanwaltsfamilie damit, dieses Geld anzulegen und zu bewahren, bis es im Jahr 1995 an einem Nachfahren ausgezahlt werden soll, dessen Aufgabe es ist, mit diesem Geld die Zukunft der Menschheit zu retten.
Das wirklich interessante an diesem Buch ist folgendes: es werden die Funktionsweisen der Finanzmärkte analysiert und die Absurditäten dieses Systems dargestellt.
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Herausgekommen ist es als Taschenbuch bei Bastei Lübbe für 9,95 €.
Ich sage nur: Lesen!
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