Rom, die ewige Stadt
März 29th, 2010
An Ellens Geburtstag haben wir ein verlängertes Wochenende in Rom eingelegt. Rom ist …
… die ewige Stadt
… die Stadt der Brunnen
… die Stadt der Kirchen
… die Stadt der antiken Kultur
… die Stadt der Fiat 500
… und noch so vieles mehr!
Unser erster Tag begann mit einem Besuch der Galleria Borghese im Parque Borghese, einem riesigen Grünareal mitten in der Stadt, gespickt mit Villen, Museen, dem Zoo …
Direkt bei der Villa Borghese bewachen diese beiden Drachen Aus- und Eingang.
Im ganzen Park findet man sehr alten Baumbestand, vorzugsweise riesige Pinien.
Es gibt wunderbare Brunnen wie diesen, oft an lauschigen Orten, die wie gemacht für Liebespaare scheinen.
Nach dem Vormittag im Park stürzten wir uns ins Leben. Wir begannen an der Piaza di Populo, dem Platz des Volkes, bekannt durch den großen Obelisken in der Mitte. Eindrucksvoll auch wegen seiner Geschäftigkeit und den vielen abgestellten Vespas.
Hier noch einmal der Obelisk in größer.
Schlendert man weiter, kommt man beinahe unweigerlich an die Piazza Spagna mit der spanischen Treppe, die nie ohne eine größere Menschenmenge anzutreffen ist.
Nach einem kleinen Imbiß bewegten wir uns Richtung Herberge, als es schon Abend zu werden begann. Diese Abendstimmung ist in der Via Sardegna entstanden.
Auf meinen speziellen Wunsch besuchten wir am nächsten Tag das Forum Romanum. Es ähnelt zwar eher einem Trümmerhaufen, aber wenn man sich vorstellt, dass auf diesem vergleichsweise kleinen Raum das Machtzentrum des riesigen Römischen Imperiums lag, betrachtet man es doch mit anderen Augen – oder man schließt sie hin und wieder und versucht, sich das Ganze intakt vorzustellen. Auf dem Bild oben sieht man übrigens den Triumphbogen, durch den die siegreichen Cäsaren gefahren sind.
Die Reste eines Tempels …
… ein kurioser Ausblick aus dem Forum auf gegenüberliegende Kirchtürme …
… und natürlich das Colosseum
Diese Kuriosität befindet sich nahe dem jüdischen Viertel am Tiber. Oben sieht man ganz normale Römische Stadthäuser. Als man versucht hatte, darunter tiefer zu graben, stieß man auf eine Reihe Säulen. Und als man weiter grub, auf noch eine Reihe. Seit Jahren ist dieses Gebiet ein Tummelplatz der Archäologen. Rechts sieht man auch noch Reste eines Tempels.
Zum Schluß noch eine Impression aus dem Jüdischen Viertel. Dieses Arrangement stand vor einem typischen Restaurant. Eine der Spezialitäten sind Artischocken in allen möglichen Variationen.
Leider war unser Urlaub viel zu kurz. Aber er hat gereicht, um sich “eine Nase Rom” zu holen. Wir haben uns diesmal oft einfach treiben lassen, sind durch die Straßen und Gassen gegangen, haben die Stadt mit allen Sinnen aufgenommen.
Und ich kann euch zwei Sachen sagen:
- Erstens: Rom ist eine Reise wert (oder auch mehrere).
- Zweitens: Wir werden sicher wieder kommen.
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