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seiten

ziemlich wilde Liebe …

Weil ich dich liebe

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Weil ich dich liebe, bin ich des Nachts
So wild und flüsternd zu dir gekommen,
Und daß du mich nimmer vergessen kannst,
Hab ich deine Seele mit mir genommen.

Sie ist nun bei mir und gehört mir ganz
Im Guten und auch im Bösen;
Von meiner wilden brennenden Liebe
Kann dich kein Engel erlösen.

(Hermann Hesse)

Dieses Gedicht hat mich beeindruckt – und deswegen habe ich auch ein wildes Foto dazu ausgewählt.

Gestern

Dieses Gedicht von Gabriele Wohmann hat mich sehr berührt, weil es zwar sehr traurig ist,  aber dennoch, wie ich finde, in der letzten Zeile einen versöhnlichen und positiven Ausgang nimmt. Das ist für mich hohe Dichtkunst.

Stimmung auf der Isle of Skye

Gestern

Gestern
Kam keiner
Keiner rief
Mich hat keiner erwartet
An einer Böschung saß ich mit keinem
Fuhr weiter zu keinem
Keinem zulieb
Am Meer auch keiner
Kein Wort gesagt
Hat jemand.

Am Strand mit Blick auf die Isle of Skye

Das ästhetische Wiesel

Das ästhetische Wiesel saß auf einem Kiesel

Das ästhetische Wiesel

Ein Wiesel
saß auf einem Kiesel
inmitten Bachgeriesel.

Wißt ihr weshalb?
Das Mondkalb
verriet es mir im stillen:

Das raffinierte Tier
tat’s um des Reimes willen.

(Morgenstern, Galgenlieder)

Jetzt weiss ich …

Fischreuse in einem Heimatmuseum in den schottischen Highlands

JETZT WEISS ICH nicht mehr
hat sie mir Fisch geschrieben
oder einen Brief in dem
er schwamm oder habe ich
das Wasser im Kuvert geschaukelt
oder sprang er selber heraus

(1976, Paul Wühr, aus: Grüß Gott ihr Väter ihr Töchter ihr Söhne)

Skiurlaub der seltenen Art in der Silvretta Nova

Sonntag, 10. Januar 2010

Anreise zu einem etwas merkwürdigen Skiurlaub. Ich habe die Ernst-Rieger-Hütte (DAV Sektion Lindau) im Silvretta Nova Gebiet  von 10. bis 15. Januar bekommen, aber niemand wollte oder konnte mich begleiten. Auch meine liebe Frau wollte aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen – wenn jemand nicht Ski fährt, ist das schon Grund genug: Es wird dann nämlich schnell langweilig.

Nun bin ich also ganz allein mit meinem Rucksack voller Bücher, Laptop und ansonsten wenig Gepäck unterwegs. Beim Losfahren ist das Wetter am Bodensee ziemlich bescheiden. Und auch während der Fahrt bessert es sich nicht. Na ja, wenigstens kein Sturm und Regen. Gute Urlaubslaune habe ich zum Glück dabei.

Oben angekommen, verräume ich nur den Rucksack in die Hütte und schaue zu, dass ich auf die Piste komme. Und dann werde ich belohnt: gegen 13.00 reißt der Himmel nach und nach auf. Man sieht unten im Tal nur Nebel, aber über ca. 1.500 Meter ist die Sicht phantastisch. Das heißt also: fahren bis zum letzten Lift.

Auf der Abfahrt zur Hütte, mache ich im Sporthotel auf Gafrescha halt und gönne mir eine gute Hauswurst und ein Weizenbier.
Ein toller Tag, könnte man sagen, aber er ist noch nicht vorbei. Beim abendlichen Telefonat mit Ellen erfahre ich, dass der

Opa meiner beiden Söhne gestorben ist. Das ändert die Stimmung dieses Tages um 180 Grad.
Der Abend ist seltsam, und in der Nacht schlafe ich schlecht.

Montag, 11. Januar 2010

Das Wetter war heute nicht so toll – aber immerhin: wieder ganz ordentliche Sicht, wenn der Himmel auch verhangen war. Ich war nicht ganz der erste auf der Piste, ließ mir ein bischen Zeit und startete so gegen 10.00 Uhr.
Trotzdem war es ein schöner Skitag. Ich fuhr so ziemlich alle Pisten ab – keine Ahnung wie viele Pistenkilometer ich gefahren bin. Sicher viele. Und ich entdeckte einige für mich neue Buckelpisten in der Silvretta Nova. Gut! Und anstrengend!

Beim Abfahren wieder ein kleines Abendessen im Sporthotel: Bauernrösti mit Spiegelei und Speck. Das gibt die Kraft zurück. In der Hütte las ich, und ab Abend gönnte ich mir einen Saunaaufenthalt – wieder im Sporthotel – der mir sehr gut tat. Ich hatte die (sehr schöne und geschmackvoll eingerichtete) Sauna für mich alleine. Und das genoss ich in vollen Zügen.

Heute merkte ich auch, dass ich gefräßige kleine Mitbewohner habe: Mäuse. Zum Glück hatte ich das meiste Essen gut verstaut. Aber die Plastiktüte, die ich als Mülltüte verwendete, ließ ich einfach so stehen. Und das Ergebnis war eindeutig: sie haben sich an einer Ecke durchgefressen und den Beutel auf Verwertbares untersucht. Gründlich.

Nachts bin ich mal vom Rascheln aufgewacht, und siehe da, der kleine Übeltäter fühlte sich ertappt, saß auf der Bank und schaute mich an, als wollte er sagen, hoffentlich sieht er mich nicht. Und dann war er schon in einem Loch verschwunden.

Dienstag, 12. Januar 2010

Heute hatte ich eigentlich vor, ins Tal abzufahren und meine Vorräte aufzufrischen. Als ich aber morgens aufstand und hinausschaute, verschob ich den Vorsatz spontan, denn der Himmel war blau. Kein einziges Wölkchen.
Und das hieß natürlich: Skifahren bis zum Umfallen.

Diesmal war ich der erste am Lift. Ich fuhr bis ganz hoch und bewegte mich den ganzen Tag hauptsächlich auf Buckelpisten und neben den Pisten. Von der gestrigen Nacht gab es ein wenig Neuschnee, was absolut perfekt war.
Skigenuß pur! Ich fuhr fast ohne Pause sieben Stunden durch. Oben war die Aussicht grandios – ein Blick über das ganze Alpenpanorama, das man von hier aus sehen kann. Einfach ein Traum.

Da das Nachschubholen aus Wettergründen verschoben war, brauchte ich nach diesem phantastischen, aber auch sehr anstrengenden Tag einen Imbiss: Bewährte Einrichtung vor dem Heimkommen: ein Abstecher im Sporthotel. Diesmal mussten es Kässpätzle sein.

Am Abend noch ein wenig in der Hütte lesen. Aber das war absehbar: lange konnte ich nicht mehr wach bleiben. Der Schlaf nach so einem langen Skitag ist sehr tief. So tief, dass man nicht einmal die Mäuse hört.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Wetter wieder ein wenig mehr zugezogen. Deshalb machte ich gleich in aller Frühe (noch vor neun Uhr) die große Talabfahrt, ging zum Auto und kaufte in St. Gallenkirch im Supermarkt für die restlichen Tage ein. Außerdem brachte ich meinen nagenden Mitbewohnern auch etwas mit: Mäusegift.

Als ich zurück auf der Hütte war, verstaute ich meine Einkäufe (mäusesicher), streute gleich ein wenig vom Gift und begab mich auf die Piste. Bis ca. 12.00 Uhr war es noch richtig gut, dann zogen aber von Westen her immer mehr Wolken auf, am Gipfel begann es schon zu schneien. Wenn man noch fahren wollte musste man in die tieferen Piste ausweichen, wo die Sicht noch ausreichend war. Ich fuhr trotzdem bis zum letzten Lift und kam dann zur Hütte zum Abendessen zurück.

Meine Mäuslein hatten auch schon ordentliche Portionen Mäusegift verputzt. Es ist ja schon brutal, ihnen etwas vorzusetzen, wozu sie einfach nicht nein sagen können, weil es so gut in ihre Nasen zieht. Aber nach dem Verzehr sterben sie dann langsam vor sich hin, verbluten innerlich.

Für mich gab es zweierlei Montafoner Käse und einen schönen Blauen Zweigelt aus dem Burgenland: ein adäquates Abendessen.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute, konnte ich es kaum glauben: wieder strahlend blauer Himmel. Das hieß: schnell fertig machen zum Skifahren. Ich fuhr wieder nach ganz oben und genoß die Buckelpisten mit ein wenig frischen Neuschnee von gestern darauf. Es war einfach herrlich. Ein totales Skihochgefühl.

Und zur kleinen Mittagspause ging es zurück zur Hütte. Dort gab es (fast) frische Semmeln mit Wurst und Gurken, dazu ein Bier und als Nachspeise einen Apfel.

Und dann sofort zurück auf die Piste. Fahren fahren fahren. Laut meinem Skichronometer habe ich in dreieinhalb Stunden (nach der Mittagspause bis zum letzten Lift) 19 Abfahrten gemacht. Wenn man pro Abfahrt im Schnitt drei Kilometer rechnet, wären das ca. 60 Kilometer. Am gesamten Tag bin ich dann ca. 120 Kilometer gefahren. In den fünfeinhalb Skitagen 660 Kilometer. Nicht schlecht.

Heute bin ich ziemlich müde – muss morgen auch früh raus, um die Hütte “klar Schiff” zu machen und mich mit meinen Sachen zu verzupfen. Aber je nach Wetter habe ich noch den ganzen Tag zum Skifahren.

Freitag, 15. Januar 2010

Noch einmal ein unglaublich schöner, sonniger Tag. Das sah ich schon, als ich diesmal ein wenig früher aufstand, um all meine Sachen zu packen und die Hütte zur Übergabe vorzubereiten.

Gestärkt mit einem Pfefferminztee und zwei oder drei Löffeln Vanillejoghurt begann ich den Großputz und packte alle meine Sachen. Anschließend fuhr ich noch vor Liftstart meinen großen Packrucksack ins Tal hinab und verstaute ihn im Auto. So hatte ich den letzten Skitag vollkommen frei für mich.

Und was für ein Skitag das war! Den ganzen Tag strahlender Sonnenschein und obwohl Neuschnee dringend notwendig war, gab es noch genügend Schnee, besonders abseits der Pisten. Ich bin den ganzen Tag entweder Buckelpisten oder irgendwo im Gelände gefahren – und das war einfach genial!

Mittags beim Brunella-Wirt eine Speckknödelsuppe zur Stärkung. Und dann ging es in die letzte Runde.

Besonders imposant waren die Ausblicke auf das grandiose Gebirgspanorama, das sich bei diesem Wetter und in dieser Höhe bietet.

Nach der letzten Abfahrt ging es zurück nach Nonnenhorn zu meiner wunderbaren Frau. Es waren fünf schöne Tage in den Bergen, aber heimzukommen war mindestens genauso schön. Wir machten uns einen ganz gemütlichen Abend und erzählten einander alles, was passiert war. Schön, wenn man nach Reisen – auch wenn sie noch so schön sein mögen – gerne nach Hause zurückkommen mag.

“Weiße Weihnacht” – Kreativ-Adventskalender

weisse_weihnacht3-225x150Ich habe meinen Blog ungebührlich lange vernachlässigt, der letzte Eintrag ist schon eine ganze Weile her – aber bei den Kreativ-Aktionen meiner lieben Frau möchte ich auf keinen Fall fehlen.

Diesmal ist es aber gar nicht so einfach, denn ich bin kein Bastler, der etwas zur Weihnachtszeit selbst Hergestelltes zeigen könnte.

Womit könnte ich also den Vorgaben gerecht werden, etwas zu präsentieren, das gleichermaßen kreativ, selbstgemacht und weiß ist?

Aus verschiedenen Ideen und  glücklichen Zufällen ist Folgendes entstanden:

Teil 1:
Was könnte weihnachtlicher sein, als die Weihnachtsgeschichte, die sicher jeder kennt. Als “Sprachpurist” bin ich der Geschichte dieser Geschichte nachgegangen. Natürlich ist sie uns aus der Bibel bekannt, aber wem haben wir die erste deutsche Übersetzung zu verdanken? Martin Luther. Ich werde euch also die Weihnachtsgeschichte in der Ausgabe letzter Hand von1545 vortstellen.

Teil 2:
Die schöne Verpackung für diese frohe Mär sind weiß verfremdete Motive der Weihnachtsgeschichte.

Teil 3:
Woher kommen die Originale für die Verfremdungen? Diese Geschichte ist einigermaßen kurios:
Wir haben um den Beginn der Adventszeit Urlaub auf Gran Canaria gemacht. Durch Zufall haben wir erfahren, dass junge Künstler am berühmten Stadt-Strand von Las Palmas (Playa Las Canteras) die Weihnachtsgeschichte in Sand modelliert haben. Das mussten wir natürlich unbedingt sehen – und aus den entstanden Fotos sind die Hintergrundbilder für meine Weihnachtsgeschichte entstanden.

Die Weihnachtsgeschichte nach der Lutherausgabe letzter Hand (1545)

Weiße Weihnacht - Die Weihnachtsgeschichte

Weiße Weihnacht - Die Weihnachtsgeschichte 2

Weiße Weihnacht - Die Weihnachtsgeschichte

Weiße Weihnacht - Die Weihnachtsgeschichte 4

Weiße Weihnacht - Die Weihnachtsgeschichte

Soweit der adventliche Teil in weiß.

Ich möchte auch aber zumindest einige der Originalfotos zeigen, damit die Kuriosität der Modellierung der Weihnachtsgeschichte in Sand am Meerestrand bei Badetemperaturen deutlich wird:

Sand und Strand 1

Sand und Strand 2

Sand und Strand 3

Jetzt bleibt mir nur noch, euch mit einem photographischen Weihnachtsgruß zu entlassen. Dabei habe ich mir die Freiheit genommen vom Thema “weiß” abzuweichen und diese Pflanze, die alle als weihnachtliche Zier kennen und die in Gran Canaria als z. T. riesiger Busch zu finden ist, in ihrer vollen farblichen Pracht abzubilden:

Weihnachtsstern

Rilke: Buch der Bilder “Der stets Aktuelle – Die Stimmen”

… immer wieder sehr überraschend. Rilkes Blick auf die Welt ist faszinierend. So grundsätzlich hat sie sich dann doch nicht geändert, wenn ich an seinen Schriften sehen kann, dass er auch schon vergleichbare Missstände ausgemacht hat, wie sie heute herrschen. Und seine These mag ich: man muss sich nicht um die Reichen kümmern, sondern ganz im Gegenteil, um die, die wenig vom Leben mitbekommen haben: Bettler, kleine Arbeiter …

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Die Stimmen

Neun Blätter mit einem Titelblatt

Titelblatt

Die Reichen und Glücklichen haben gut schweigen,
niemand will wissen was sie sind.
Aber die Dürftigen müssen sich zeigen,
müssen sagen: ich bin blind
oder: ich bin im Begriff es zu werden
oder: es geht mir nicht gut auf Erden
oder: ich habe ein krankes Kind
oder: da bin ich zusammengefügt…

Und vielleicht, daß das gar nicht genügt.

Und weil alle sonst, wie an Dingen,
an ihnen vorbeigehn, müssen sie singen.

Und da hört man noch guten Gesang.

Freilich die Menschen sind seltsam; sie hören
lieber Kastraten in Knabenchören.

Aber Gott selber kommt und bleibt lang
wenn ihn diese Beschnittenen stören.

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Auftanken im “Valle Maira”

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Unser kleiner Urlaub im Valle Maira war eine Erholung, die man sich nicht überall gönnen kann. Ein Tal in den “Cottischen Alpen” im Piemont, das vom Tourismus noch nicht besonders traktiert wird. Natur pur. Wunderbare Berglandschaften

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Hier beginnen die Menschen, die ursprünglichen Bergdörfer wieder aufzubauen, die wegen der wirtschaftlich immer schlechter werdenden Lage aufgegeben wurden. Und das tun sie mit sehr viel Liebe.

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Flora und Fauna in dieser Alpenregion sind einfach wunderbar – als Beleg dafür zeige ich nur diesen “kapitalen Heuschreck”:

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Wer nähere Informationen zu diesem wunderbaren Gebiet haben möchte, kann sich hier inspirieren lassen:

www.infovallemaira.eu

Rilke: Buch der Bilder “Abend”

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Abend

Der Abend wechselt langsam die Gewänder,
die ihm ein Rand von alten Bäumen hält;
du schaust: und von dir scheiden sich die Länder,
ein himmelfahrendes und eins, das fällt;

und lassen dich, zu keinem ganz gehörend,
nicht ganz so dunkel wie das Haus, das schweigt,
nicht ganz so sicher Ewiges beschwörend
wie das, was Stern wird jede Nacht und steigt -

und lassen dir (unsäglich zu entwirrn)
dein Leben bang und riesenhaft und reifend,
so daß es, bald begrenzt und bald begreifend,
abwechselnd Stein in dir wird und Gestirn.

Rilke: Das Buch der Bilder

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Rilke: “Buch der Bilder” Einsamkeit

einsamkeit

Einsamkeit

Die Einsamkeit ist wie ein Regen.
Sie steigt vom Meer den Abenden entgegen;
von Ebenen, die fern sind und entlegen,
geht sie zum Himmel, der sie immer hat.
Und erst vom Himmel fällt sie auf die Stadt.

Regnet hernieder in den Zwitterstunden,
wenn sich nach Morgen wenden alle Gassen
und wenn die Leiber, welche nichts gefunden,
enttäuscht und traurig von einander lassen;
und wenn die Menschen, die einander hassen,
in einem Bett zusammen schlafen müssen:

dann geht die Einsamkeit mit den Flüssen…

Rilke: Das Buch der Bilder