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Die Scheune in Beatenberg …

Das war mal wieder ein (leider Kurz-) Urlaub der besonderen Art: Wohnen in der liebevoll renovierten Scheune in Beatenberg. Zu verdanken haben wir das dem Schweizer Heimatschutz mit seiner Stiftung Ferien im Baudenkmal.

Leider haben wir es mit dem Wetter nicht ganz so gut getroffen, aber dafür war die Unterkunft, die Betreuung und alles drumherum ganz wunderbar.

Beatenberg [...]

Trotz fehlender Sonne ein strahlendes Ereignis

Gestern gab es auf der Lindauer Hütte im Montafon etwas zu feiern: Die Einweihung der umgebauten und erweiterten Hütte:

So schön war es gestern leider nicht – wir sind mit der Golmer Bahn hochgefahren und über den Höhenweg zur Hütte aufgestiegen, besser herübergestiegen. Zum Glück regnete es nicht, sonst wäre die ganze Angelegenheit etwas unangenehm geworden. Aber [...]

Gestern

Dieses Gedicht von Gabriele Wohmann hat mich sehr berührt, weil es zwar sehr traurig ist,  aber dennoch, wie ich finde, in der letzten Zeile einen versöhnlichen und positiven Ausgang nimmt. Das ist für mich hohe Dichtkunst.

Gestern

Gestern
Kam keiner
Keiner rief
Mich hat keiner erwartet
An einer Böschung saß ich mit keinem
Fuhr weiter zu keinem
Keinem zulieb
Am Meer [...]

Jetzt weiss ich …

JETZT WEISS ICH nicht mehr
hat sie mir Fisch geschrieben
oder einen Brief in dem
er schwamm oder habe ich
das Wasser im Kuvert geschaukelt
oder sprang er selber heraus

(1976, Paul Wühr, aus: Grüß Gott ihr Väter ihr Töchter [...]

“Weiße Weihnacht” – Kreativ-Adventskalender

Ich habe meinen Blog ungebührlich lange vernachlässigt, der letzte Eintrag ist schon eine ganze Weile her – aber bei den Kreativ-Aktionen meiner lieben Frau möchte ich auf keinen Fall fehlen.

Diesmal ist es aber gar nicht so einfach, denn ich bin kein Bastler, der etwas zur Weihnachtszeit selbst Hergestelltes zeigen könnte.

Womit könnte ich also den Vorgaben gerecht [...]

Rilke: aus “Buch der Bilder”

… na klar, diese Thema kommt mir sehr entgegen!

Des ersten Buches erster Teil

Eingang

Wer du auch seist: am Abend tritt hinaus
aus deiner Stube, drin du alles weißt;
als letztes vor der Ferne liegt dein Haus:
wer du auch seist.
Mit deinen Augen, welche müde kaum
von der verbrauchten Schwelle sich befrein,
hebst du ganz langsam einen schwarzen Baum
und stellst ihn vor [...]