filosofisch …


immanuel kant
… heißt es bei arno schmidt. es ist relativ egal, wie man’s schreibt, hauptsache ist die beschäftigung damit. heutzutage sind die philosophen dank seltsamer veranstaltungen wie denen vom „philosphischen quartett“ unter der leitung von peter sloterdjik in verruf gekommen. aber ich denke, es lohnt sich immer noch, sich mit den großen denkern unserer kultur zu beschäftigen.
der meiner meinung nach größte philosoph, dem wir unser neuzeitliches welt- und wissenschaftsbild verdanken, ist immanuel kant. seine kernlehre der menschlichen erkenntnis läßt sich kurz auf drei fragen reduzieren, über die sich nachzudenken lohnt:

  • 1. was kann ich wissen?
  • 2. was soll ich tun?
  • 3. was darf ich hoffen?

einer seiner bekanntesten sätze ist der kategorische imperativ:

„Der kategorische Imperativ ist also ein einziger, und zwar dieser: handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.“

wer sich für kostenlose lektüre interessiert, dem sei das projekt gutenberg ans herz gelegt, in dem die „kritik der reinen vernunft“ verfügbar ist.


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