für wie dumm …


… will man uns denn noch verkaufen? es ist für mich so unerträglich, dass ich es kaum mehr verfolgen kann, ohne einen koller zu kriegen:

die schweizer und ihr bankgeheimnis. wenn die kunden nichts an den finanzämtern in ihren heimatländern vorbei auf die schweizer konten transferiert haben, kann man doch ruhig als behördenhilfe diese daten an die zuständigen finanzämter zur überprüfung weitergeben. denjenigen, die ihr geld legal angelegt haben, wird kein nachteil entstehen.

was hindert also die weltgemeinschaft daran, angesichts der derzeitigen finanzkrise von der schweiz informationen einzufordern? genau, nichts. und sollte die schweiz und andere sogenannte steueroasen dem nicht folge leisten, müssen sie isoliert werden, um sie über kurz oder lang dazu zu zwingen.

dabei kann die schweiz so schön sein: hier ein foto aus berguen (nahe dem albulapass)


Comments (2)

  1. Daniel meyer

    Ganz einfach, wir Schweizer haben ein anderes Staatsverständnis. Aus dem Internet:

    Unser Steuersystem hat seine Wurzeln im Schweizer Staatsverständnis. Es sieht Bürger und Staat als Partner, die einen Vertrag geschlossen haben: Der Bürger liefert seine Steuern ab, um im Gegenzug Leistungen zu beziehen. Es widerspricht dieser Vorstellung, dass der eine Partner – der Staat – ohne die Zustimmung des anderen Partners – des Bürgers – uneingeschränkt detaillierte Informationen über dessen finanzielle Verhältnisse einholen kann. Das Steuersystem gründet deshalb auf der Selbstdeklaration – einem System, das ausgezeichnet funktioniert. Beispielsweise ist die Steuerehrlichkeit in der Schweiz im internationalen Vergleich sehr hoch. Das ist einerseits das Resultat eines intakten Vertrauensverhältnisses zwischen Bürger und Staat, andererseits eine Folge der Verrechnungssteuer und der drakonischen verwaltungsrechtlichen Massnahmen bei einem Missbrauch.

    Auch bestimmetn wir weitgehend, was der Staat darf und was nicht. Echte Demokratie, Sie wählen alle 4 Jahre, viel mehr nicht.- Wir gehen mehrmals jährlich an die Urne, Gemeinde-, Kanton- und Staatswahlen. Wir sind Teil des Staates und bestimmen mit.

    Reformen wären eher bei den EU Staaten angesgt, abwer Kritik wiord dort nicht goutiert, man denke an den Tschechische Kritik an das Demokratieverständnis der EU.

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