imago-logisch in Москва


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Ich bin gerade geschäftlich in Moskau und habe heute von meiner sehr netten russischen Kollegin Maria eine Stadtführung bekommen.

Leider ist es  „saukalt“ und hat immer wieder leicht geschneit, was den Wohlfühlfaktor etwar reduzierte, aber insgesamt auch nichts ausgemacht hat. Es war sehr schön – Dank an Maria!
Auf dem Foto oben sieht man die ganz berühmte Basilika auf dem Roten Platz, die natürlich bei keiner Moskau-Führung fehlen darf.

Und hier kommen noch einige Fotos vom Roten Platz:

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Auf dem Foto oben ist das Lenin Mausoleum zu sehen.

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Und hier der Eingang zum Alexander Park – das Tor hat mir sehr gut gefallen.

Und kurz nach dem Tor stehen zwei Wächter einer besonderen Eliteeinheit der russischen Armee, die toujours am Grab des unbekannten Soldaten Wache halten. Ich habe eine Wachablösung dokumentiert:

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Danach waren wir in einem Traditionskaufhaus von Moskau – und da sah ich etwas, das ich unbedingt bringen muss: das Kapitalistenspiel überhaupt in einem Kaufhaus des (ehemaligen) kommunistischsten Landes, das man sich vorstellen kann – und im Anschluss seht ihr eine Glaszeichnung in der Kuppel dieses Kaufhauses, in der die bedeutendsten russischen Handelsstädte eingezeichnet sind:

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Im Kreml – der größer ist, als er von außen aussieht. Viel größer!

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Das zum Beispiel ist die Moskauer Philharmonie – ein imposantes Gebäude. Allerdings soll die Akkustik, und das ist es ja, worauf es in einem solchen Gebäude in erster Linie ankommt, fürchterlich sein. Leider hatte ich keine Gelegenheit, das zu überprüfen.

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Hier die goldenen Kuppeln der im Kreml angesiedelten Kirchen.

Ãœbrigens war der Kreml früher nicht so sehr abgetrennt von den umliegenden Gebäuden. Aber aufgrund mehrerer Brände, bei denen viel historische Bausubstanz vernichtet wurde, beschloss man, ihn entsprechend abzusichern.

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Hier noch eines dieser wunderbaren Baudenkmäler, die es absolut zu schützen gilt. Ich frage mich sowieso, wie es die orthodoxen Kirchen geschafft haben, in diesem Zentrum der kommunistischen Macht nicht vernichtet zu werden.

Und hier das Portal einer der alten Kirchen und zwei Innenaufnahmen einer sehr alten Kirche, die gar nicht erlaubt waren – da habe ich mit Pokerface beim Fotografieren einfach woanders hingeschaut.

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Auf dem nächsten Foto sieht man noch einmal die Kirche, in der ich die illegalen Bilder gemacht habe von außen:

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Und jetzt: Superlative!

Die größte Glocke, die jemals gegossen wurde – und der kleine Kerl davor, das bin ich:

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Nach der Kremlbesichtigung, die uns allmählich zu kalt wurde, sind wir einmal durchs legendäre Moskauer Kaufhaus GUM gelaufen, wo wir uns einen heißen Chai gönnten – und ganz nebenbei sind da auch noch ein paar Aufnahmen entstanden, die den dort ansässigen Jugendstil belegen:

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Nach diesem Kaufhausbummel fuhren wir zur größten orthodoxen Kirche in Moskau:

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Die Christ Erlöser Kathedrale – auf dem Foto kommt es vielleicht nicht ganz so heraus – sie ist gigantisch groß. Hat mich aufgrund der Kuppel ein wenig an den Petersdom erinnert. Sie wurde 1812 erbaut von Zar Alexander I.

Allmählich kam der kleine Hunger, und Maria lenkte mich in ein Restaurant mit typisch russischen Gerichten. Das hat mir viel Spaß gemacht: Borschtsch als Vorspeise und dann ein Büffet mit unterschiedlichen traditionellen Gerichten. Ich glaube, ich habe noch nie so gute eingelegte Gurken gegessen, wie dort. Und noch so einiges andere wie Fisch in Aspik, Lachstörtchen, Waldpilze mit Knoblauch – und dazu trank ich Kvass. Wen es interessiert, was das ist, der klicke auf den Link. Und zum Schluß noch das Foto eines Restaurants, das mir aus architektonischer Sicht sehr gut gefallen hat – aber ich glaube, pekuniär war das nicht im Etat eingeplant:

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Comments (2)

  1. seelenruhig

    Danke für die Stadtführung via Blog!! So kann ich doch ein wenig teilhaben an deinen Erlebnissen! Spannend und sicher life noch mal eine Nummer beeindruckender. Mir gefallen die verspielten Zwiebeltürmchen auf der Basilika und natürlich die Jugendstilelemente im Kaufhaus! Dass die Russen hübshce Kerle sind, sieht man bei der Wachablösung sehr gut -oder sollte ich da auf was Anderes achten?
    Um die Kälte beneide ich dich wahrlich nicht – heute ist hier in Lindau der Frühling ausgebrochen – viele Menschen am Seehafen bei Kaffee und Kuchen und Sonnenspaziergang. Wir auch!
    Den Rest – per Mail…..

    1001 lg von daheim!

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  2. ina

    Tolle Fotos! Moskau eine Stadt die auch noch auf meiner Wunschliste steht.Auch wenn die Zeit nicht spurlos an ihren Gebäuden vorbei gezogen ist, vermittelt sie mir doch noch ein bißchen von ihrer alten Pracht.
    Ina

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